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Theater im Bauturm
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Theater im Bauturm

Der Revisor

Die Stadt ist in Aufruhr: Ein Revisor hat sich angekündigt! Aus St. Petersburg angereist, hat er die Aufgabe, zu überprüfen, ob die Behörden effektiv arbeiten, die Steuern sinnvoll eingesetzt werden und Korruption vermieden wird. Der Stadthauptmann ist alarmiert, denn die öffentlichen Organe seiner Gemeinde sind in desaströsem Zustand: Der Postmeister öffnet willkürlich Briefe, die Kranken der Armenanstalt werden systematisch zum Rauchen verleitet und der Gerichtssaal dient nebenbei als Gänsestall. Kein Wunder also, dass die offiziellen Würdenträger bei Eintreffen der Nachricht unvermittelt in Panik ausbrechen. Im Eifer halbseidener Vertuschungsversuche übersehen sie jedoch, dass der Mann, den sie für den angereisten Revisor halten, in Wirklichkeit der harmlose Taugenichts Chlestakow ist. Dieser wiederum sieht durch die Verwechslung seine große Stunde gekommen – und so türmen sich die Verkennungen aufeinander, bis ein wahrer Orkan der Missverständnisse ausbricht und die ganze Stadt in heilloses Chaos stürzt. 
 

Gogols Komödienklassiker steht seit seiner Uraufführung im Jahr 1836 weitgehend unterbrechungslos auf den internationalen Spielplänen. Die unablässige Konjunktur von Korruption und Vetternwirtschaft in der verwalteten Welt sorgt nach wie vor dafür, dass das Stück kaum je zu veralten droht. Sebastian Kreyers dritte Inszenierung am Bauturm – nach Trude Herr und La Traviata – wird daher die naheliegenden Bezüge zu einer wohlbekannten Stadt nicht aussparen, in der Vetternwirtschaft und Vorteilsnahme bestens etablierte Bremsbeläge für Ideen und Innovation darstellen. Die kollektive Paralyse, in die sich Gogols um ihre Orientierung gebrachte Gesellschaft geworfen sieht, findet indes seit einigen Monaten noch eine ganz andere Entsprechung in der Wirklichkeit, denn in Ermangelung einer klaren Lösungsstrategie für eine weltweite Pandemie wächst ein empfindliches Sicherheitsvakuum täglich an, das irrlichternde Blender und selbsternannte Propheten vortrefflich für ihre Interessen zu nutzen wissen.

 

**Coronaschutzkonzept**

- 2G+ -Regel | Der Einlass in unser Theater kann nur Personen gewährt werden, die einen Nachweis über vollständige Immunisierung vorweisen können sowie einen tagesaktuellen Antigentest. 
Die zusätzliche Testpflicht (2G+) entfällt für folgende vier Personengruppen: Personen mit zweifacher Impfung und Booster-Impfung | Personen mit zwei Impfungen, die zusätzlich genesen sind | Personen mit zwei Impfungen, bei denen die zweite Impfung mehr als 14 Tage und weniger als 90 Tage zurückliegt (auch für Johnson-Johnson Geimpfte, die noch keine dritte Impfung erhalten haben) | Genesene Personen, bei denen der die Infektion bestätigende PCR-Test mehr als 27, aber weniger als 90 Tage zurückliegt.*

-Zudem besteht ab sofort die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske, auch am Platz.

- Reduktion der Sitzplätze:
71 statt der üblichen 120 Plätze machen weiterhin ein entspanntes Theatererlebnis möglich. Wir weisen darauf hin, dass bei einer Einzelplatzbuchung jemand neben Ihnen sitzen könnte. (Ausgenommen sind die Vorstellungen von Sophia, der Tod und ich. Dort werden maximal 95 Personen im Saal sein.)

- Durchgängiger Luftaustausch während der Vorstellung durch eine leistungsstarke Belüftungsanlage

- Eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung ist im gesamten Theaterbereich, auch am Platz, zu tragen.

*Wir definieren 2G+ nach der Coronaschutzverordnung des Landes NRW, die am 16.01.2022 in Kraft getreten ist.
Entsprechend dieser Verordnung sind Kinder und Jugendlich bis zum Alter von 15 Jahren den immunisierten Personen gleichgestellt. Schüler:innen gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen.

Wir behalten uns Änderungen vor. Es gelten immer die am Abend kommunizierte Regeln. Unser ausführliches Hygienekonzept finden Sie hier.

Montag, 21. Februar 2022

20:00 Uhr

90 Min | Kein Pause

Theater im Bauturm
Theater im Bauturm

Aachener Str. 24-26
50674 Köln

Theater
Tickets

Credits

Regie Sebastian Kreyer
Bühnenbild Lena Thelen
Video Frederik Werth
Produktionsleitung Hannah Sarah Greve
Schauspiel Daniel Breitfelder / Marc Fischer / Pablo Konrad / Sebastian Kreyer
Autor:in Nikolai Gogol
Übersetzung Alexander Nitzberg
Weitere Spieltermine

Dienstag, 22. Februar 2022

20:00 Uhr

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