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Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2019

Moby Dick

Herman Melvilles Moby Dick oder: Der Wal ist ein Jahrhundertepos – daran zweifelt wohl kaum jemand. So sicher thront der 800-Seiten-Wälzer im Pantheon der Literaturgeschichte, dass man allerdings zuweilen vergisst, sich darüber zu wundern, wie ein derart monothematischer Text eigentlich dorthin gelangen konnte. Genau wie sein Protagonist Kapitän Ahab nämlich kennt der Roman nur ein Thema - und zwar ein durchaus abseitiges: den Walfang. Es ist Melvilles großes Kunststück, aus einem derart speziellen und enzyklopädisch abgehandelten Gegenstand eine Weltmetapher zu gestalten, geht es in seinem Text doch um nichts Geringeres als um die ewige Suche als Antrieb und letztlichen Sinn der menschlichen Existenz. Doch wie lässt sich ein derart ungebändigter Text, der alle Textsorten vom archaischen Rachedrama über die abenteuerliche Seefahrer-Scharteke bis zum modernen psychologischen Charakterbild in sich vereint, eigentlich auf einer kleinen Studiobühne darstellen – noch dazu, wenn er größtenteils auf offener See spielt?

Kieran Joel studierte von 2013 bis 2017 Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Seine Studieninszenierungen wurden zum Körber Studio Junge Regie, zum Schauspielschultreffen nach Bern und zu den 19. Internationalen Schillertagen am Mannheimer Nationaltheater eingeladen. 2017 inszenierte er am Münchner Volkstheater Romeo und Julia, 2018 folgt ebendort Ein Sommernachtstraum. Nach seiner gefeierten Bauturm-Inszenierung von Don Quijote in der Spielzeit 2017/18 kehrt Kieran Joel nun an die Aachener Straße zurück, um gemeinsam mit Felix Witzlau und Max Themak, die das Publikum bereits als Don Quijote und Sancho Pansa begeisterten, dem nächsten einschüchternden Mammutwerk der Literaturgeschichte leichtfertig die Stirn zu bieten.

Hinweis an unsere Gäste: In der Vorstellung kommt Stroboskop-Licht zum Einsatz.

 

**Coronaschutzkonzept**

- 2G+ -Regel | Der Einlass in unser Theater kann nur Personen gewährt werden, die einen Nachweis über vollständige Immunisierung vorweisen können sowie einen tagesaktuellen Antigentest. 
Die zusätzliche Testpflicht (2G+) entfällt für folgende vier Personengruppen: Personen mit zweifacher Impfung und Booster-Impfung | Personen mit zwei Impfungen, die zusätzlich genesen sind | Personen mit zwei Impfungen, bei denen die zweite Impfung mehr als 14 Tage und weniger als 90 Tage zurückliegt (auch für Johnson-Johnson Geimpfte, die noch keine dritte Impfung erhalten haben) | Genesene Personen, bei denen der die Infektion bestätigende PCR-Test mehr als 27, aber weniger als 90 Tage zurückliegt.*

-Zudem besteht ab sofort die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske, auch am Platz.

- Reduktion der Sitzplätze:
71 statt der üblichen 120 Plätze machen weiterhin ein entspanntes Theatererlebnis möglich. Wir weisen darauf hin, dass bei einer Einzelplatzbuchung jemand neben Ihnen sitzen könnte. (Ausgenommen sind die Vorstellungen von Sophia, der Tod und ich. Dort werden maximal 95 Personen im Saal sein.)

- Durchgängiger Luftaustausch während der Vorstellung durch eine leistungsstarke Belüftungsanlage

- Eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung ist im gesamten Theaterbereich, auch am Platz, zu tragen.

*Wir definieren 2G+ nach der Coronaschutzverordnung des Landes NRW, die am 16.01.2022 in Kraft getreten ist.
Entsprechend dieser Verordnung sind Kinder und Jugendlich bis zum Alter von 15 Jahren den immunisierten Personen gleichgestellt. Schüler:innen gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen.

Wir behalten uns Änderungen vor. Es gelten immer die am Abend kommunizierte Regeln. Unser ausführliches Hygienekonzept finden Sie hier.

Sonntag, 16. Januar 2022

18:00 Uhr

75 Min | Kein Pause

Theater im Bauturm
Theater im Bauturm

Aachener Str. 24-26
50674 Köln

Theater
Entfällt

Credits

Ausstattung Madleine Sahl / Leonie Falke
Musik Lenny Mockridge
Regie Kieran Joel
Regieassistenz Lea Rump / Rosa Arens
Schauspiel Max Themak / Felix Witzlau
Autor:in Herman Melville

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