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Terror

von Ferdinand von Schirach

Was geschieht, wenn ein Passagierflugzeug von Terroristen entführt wird und auf ein ausverkauftes Fußballstadion zurast? Was geschieht, wenn der Terror unseren Alltag beherrscht? Welche juristischen, moralischen und philosophischen Mittel hat unsere Gesellschaft in solch einer Ausnahmesituation? Wer entscheidet auf welcher Grundlage über Leben und Tod? Darf Leben gegen Leben, gleich in welcher Zahl, abgewogen werden? Welche Gründe kann es geben, um ein Unheil durch ein anderes, vermeintlich kleineres Unheil abzuwehren?
Die Zuschauer/innen stimmen in der Pause über das Urteil ab und bestimmen so den Ausgang des Falles und des Stücks.
Ferdinand von Schirach ist deutscher Strafverteidiger sowie Autor der beiden verfilmten Kurzgeschichten-Sammlungen »Verbrechen« (2009) und »Schuld« (2010). In seinem ersten bemerkenswerten  Theaterstück »Terror« rüttelt von Schirach an nichts Geringerem als dem ersten Artikel des Grundgesetzes beziehungsweise stellt ihn dem Publikum zur Diskussion: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Die Zuschauer werden zu Schöffen, sie entscheiden über das Urteil. Verurteilung oder Freispruch. „Taugt die Justiz, wenn die Wahrheit zur Ansichtssache wird?“

 

Regie: Heinz Simon Keller

Bühne und Kostüme: Hedda Ladwig
Mit: Katharina Abel, Matthias Brüggenolte, Markus Penne, Susanne Seuffert, Axel Gottschick/Josef Tratnik, Hendrik Vogt

Samstag, 19. März 2022

20:00 Uhr

90 Min | Kein Pause

Theater der Keller
Theater der Keller

Siegburgerstraße 233w
50679 Köln

Theater
Hinweis

Credits

Ausstattung Hedda Ludwig
Kostüm Hedda Ludwig
Regie Heinz Simon Keller
Schauspiel Susanne Seuffert / Katharina Abel / Axel Gottschick / Hendrik Vogt / Markus Penne / Matthias Brüggenolte

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