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Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2017

Trude Herr - oder: Es ist besser, in der Sahara zu verdursten, als in Köln-Lindenthal zu sitzen und auf die Rente zu warten

Bewundert viel und viel gescholten: Auf kaum eine Person der jüngeren Kölner Stadtgeschichte trifft Goethes berühmtes Wort wohl so zu wie auf Trude Herr. Zunächst als kritische Büttenrednerin im Nachkriegskarneval gefeiert, kam sie schon bald nur noch schwer vom Stereotyp der korpulenten Ulknudel los. Da sie nirgends ein Theater fand, das ihrer Vision angemessen war, baute sie sich selbst eines: Im Theater im Vringsveedel war sie von 1977 bis 1986 als Schauspielerin, Autorin, Regisseurin, Kostümbildnerin, Requisiteurin und Managerin tätig, um auf diese Weise das Volkstheater neu zu erfinden – doch für viele Kölner war diese Erfindung zu drastisch und zu ordinär. Trude Herrs Verhältnis zu ihrer Heimatstadt blieb stets ambivalent: Immer wieder drehte sie Köln den Rücken, um ambitionierte Filmprojekte in der Sahara zu realisieren oder auf die Fidschi-Inseln auszuwandern, gleichzeitig jedoch sang sie mit Niemals geht man so ganz und Die Stadt Hymnen der kritischen Liebe zu Köln. Heute ist es an der Zeit, Trude Herr als Performerin neu zu entdecken, deren radikale Zurschaustellung von femininer Selbstbestimmtheit dafür sorgt, dass Vringsveedel und Sahara gleichermaßen Ort existentieller Erfahrung sein können: „Im Zentrum ihrer Stücke steht immer eine dicke Frau. Sie spielt immer ums Überleben.“ (Jürgen Flimm)

 

**Coronaschutzkonzept**

- 2G+ -Regel | Der Einlass in unser Theater kann nur Personen gewährt werden, die einen Nachweis über vollständige Immunisierung vorweisen können sowie einen tagesaktuellen Antigentest. 
Die zusätzliche Testpflicht (2G+) entfällt für folgende vier Personengruppen: Personen mit zweifacher Impfung und Booster-Impfung | Personen mit zwei Impfungen, die zusätzlich genesen sind | Personen mit zwei Impfungen, bei denen die zweite Impfung mehr als 14 Tage und weniger als 90 Tage zurückliegt (auch für Johnson-Johnson Geimpfte, die noch keine dritte Impfung erhalten haben) | Genesene Personen, bei denen der die Infektion bestätigende PCR-Test mehr als 27, aber weniger als 90 Tage zurückliegt.*

-Zudem besteht ab sofort die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske, auch am Platz.

- Reduktion der Sitzplätze:
71 statt der üblichen 120 Plätze machen weiterhin ein entspanntes Theatererlebnis möglich. Wir weisen darauf hin, dass bei einer Einzelplatzbuchung jemand neben Ihnen sitzen könnte. (Ausgenommen sind die Vorstellungen von Sophia, der Tod und ich. Dort werden maximal 95 Personen im Saal sein.)

- Durchgängiger Luftaustausch während der Vorstellung durch eine leistungsstarke Belüftungsanlage

- Eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung ist im gesamten Theaterbereich, auch am Platz, zu tragen.

*Wir definieren 2G+ nach der Coronaschutzverordnung des Landes NRW, die am 16.01.2022 in Kraft getreten ist.
Entsprechend dieser Verordnung sind Kinder und Jugendlich bis zum Alter von 15 Jahren den immunisierten Personen gleichgestellt. Schüler:innen gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen.

Wir behalten uns Änderungen vor. Es gelten immer die am Abend kommunizierte Regeln. Unser ausführliches Hygienekonzept finden Sie hier.

biografisches Theater Kölner Legende Humor

Sonntag, 20. Februar 2022

18:00 Uhr

95 Min | Kein Pause

Theater im Bauturm
Theater im Bauturm

Aachener Str. 24-26
50674 Köln

Theater
Tickets

Credits

Regie Sebastian Kreyer
Kostüm Maria Roers
Bühnenbild Thomas Dreissigacker
Video Valerij Lisac
Musik Valerij Lisac
Bühnenfassung Sebastian Kreyer
Regieassistenz Hannah Sarah Greve
Schauspiel Matthias Buss / Sebastian Kreyer
Weitere Spieltermine

Samstag, 19. Februar 2022

20:00 Uhr

Theater im Bauturm
Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2017

Trude Herr - oder: Es ist besser, in der Sahara zu verdursten, als in Köln-Lindenthal zu sitzen und auf die Rente zu warten

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Theater im Bauturm | Köln